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Stellenbildung
Die durch die Aufgabenanalyse geschaffenen Teilaufgaben werden zu größeren Aufgabenbereichen zusammengefasst, die von einer Person bewältigt werden können. All diese Aufgabe, die von einer Person erledigt werden, sind Stellenaufgaben. Die mit einer Stellenaufgabe betraute Person besetzt eine Stelle, die Person ist somit Stelleninhaber.
Die Stelle, Aufgabenbereich des Mitarbeiters, ist die kleinste organisatorische Einheit im Unternehmen. Eine Stelle berücksichtigt in Bezug auf die Stellenaufgabe das Leistungsvermögen einer Person, grenzt den Kompetenzbereich des Stelleninhabers ab und bleibt auch bei Personalwechsel weiter bestehen.
Es wird zwischen folgenden Stellenarten unterschieden.
| ausführende Stelle | Instanz (Linienstelle) | Stabstelle |
| besitzt keine Entscheidungs- und Leitungsbefugnisse (z. B. Sachbearbeiter, Schreibkraft) | besitzt Entscheidungs- und Leitungsbefugnisse gegenüber ausführenden Stellen (z. B. Abteilungsleiter Vertrieb) | Hilfsstelle einer Instanz mit beratender Funktion, ohne Entscheidungs- und Leitungsbefugnisse (z. B. Rechtsabteilung) |
Wichtig ist das Einhalten der Grundprinzipien, die folgend aufgeführt und erläutert werden, bei der Stellenbildung.
| Überschaubarkeit | Angemessenheit | Arbeitsteilung |
| Aufgaben und dafür erforderliche Tätigkeiten dürfen den Stelleninhaber im sachlichen und zeitlichen Umfang sowie in Abhängigkeit zu anderen Stellen und Dritten nicht überfordern. | Die Aufgaben müssen den Leistungsfähigkeiten vorgesehener Stelleninhaber, evtl. unter Hinzuziehung von Qualifizierungsmaßnahmen, entsprechen. | Hoch spezialisierte Unternehmen erfordern i. d. R. eine arbeitsteilige Aufgabenerledigung. Dazu zählt auch die Prüfung, ob Aufgaben durch externe Unternehmen besser oder bzw. und kostengünstiger erledigt werden können. |
Folgend werden verschiedene Merkmale der Stellenbildung aufgeführt und erläutert.
| Zentralisation | Dezentralisation |
| Zusammenfassung gleichartiger Aufgaben in einer Stelle aus Gründen der unabhängigen Bearbeitung oder bzw. und Kostenreduktion | Verteilung gleichartiger Aufgaben auf mehrere Stellen aus Gründen der Komplexität oder bzw. und Kundennähe |
| funktionale Stellenbildung | divisionale Stellenbildung | territoriale Stellebildung | personelle Stellenbildung | zeitorientierte Stellenbildung |
| Zusammenfassung der Aufgaben nach der Verrichtung | Zusammenfassung der Aufgaben nach dem Objekt | Zusammenfassung der Aufgaben nach dem Gebiet | Zusammenfassung der Aufgaben nach personellen Gesichtspunkten | Zusammenfassung der Aufgaben nach dem zeitlichen Anfall der Arbeit |
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Die Stellenbeschreibung enthält exakte Angaben über die Stelle. In ihr werden Stellenbezeichnung, Aufgaben und Kompetenzen, Anforderungen an den Stelleninhaber sowie Eingliederung der Stelle in die Betriebhierarchie exakt festgelegt. Ziel der Stellenbeschreibung ist es Kompetenzen und Zuständigkeiten klar zu sichern, Über- und Unterordnungsverhältnisse zu regeln, Zusammenarbeit der Stelle zu erleichtern und eine gerechte Beurteilung des Stelleninhabers sicher zu stellen. Vorteile der Stellenbeschreibung sind weiterhin die eindeutige Kenntnis der Mitarbeiter über ihre Aufgaben und Kompetenzen, eine sichergestellte schnelle Einarbeitung neuer Mitarbeiter, schnelle Stellenausschreibungsmöglichkeit sowie die Basisfunktion zwecks Vergütungseinstufung.
| empfehlenswerte Literatur zur Organisation: | |
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