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Personalbeschaffungswege
Es gibt zwei verschiedene Wege zur Beschaffung neuer Mitarbeiter. Offene Stellen können entweder betriebsintern oder betriebsextern besetzt werden.
interne Personalbeschaffung
Bei der internen Personalbeschaffung wird aus dem vorhandenen Pool an Mitarbeitern geschöpft.
Dabei kann eine Bedarfsdeckung ohne Änderung der bestehenden Arbeitsverhältnisse erfolgen. Die Erledigung der neuen Aufgaben, die der Mitarbeiter durch die Besetzung der offenen Stelle erhält, wird dann zum Beispiel mit Hilfe von Anpassungsweiterbildungen, Überstunden, Urlaubsverschiebung oder verlängerter Arbeitszeit sichergestellt. Diese Art der Bedarfsdeckung eignet sich beispielsweise wenn nur vorübergehend eine neue Stelle geschaffen wird.
Bei der dauerhaften Besetzung einer offenen Stelle durch einen Mitarbeiter handelt es sich in der Regel um eine Bedarfsdeckung mit Änderung der bestehenden Arbeitsverhältnisse. Eine Person mit geeigneten Qualifikationen besetzt die offene Stelle durch Beförderung, Übernahme (zum Beispiel von Auszubildenden) oder Versetzung.
Entweder werden potentielle Stellenbesetzer durch Vorgesetzte empfohlen und von diesen angesprochen, oder Mitarbeiter des Unternehmens können sich auf die offene Stelle bewerben. Dazu wird der Bedarf den Mitarbeitern zum Beispiel durch Aushänge am schwarzen Brett, Anzeigen im Intranet oder der Mitarbeiterzeitung mitgeteilt.
Folgend werden die Vor- und Nachteile der internen Personalbeschaffung aufgeführt.
| Vorteile | Nachteile |
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externe Personalbeschaffung
Eine externe Personalbeschaffung erfolgt, wenn die innerbetriebliche Personalbeschaffung nicht möglich oder von den Entscheidungsträgern nicht gewünscht ist. Zur Besetzung der offenen Stellen werden Mitarbeiter vom Arbeitsmarkt gesucht. Die externe Personalbeschaffung lässt sich in aktive und passive Beschaffung unterteilen.
Bei der aktiven Beschaffungsmethode wird der Personalbedarf nach Außen publik gemacht um Bewerbungen auf offene Stellen zu erhalten. Dies ist zum Beispiel durch Veröffentlichung von Stellenanzeigen in Zeitungen, virtuellen Arbeitsplatzbörsen oder auf der eigenen Internetpräsenz des Unternehmens möglich. Außerdem kann das Unternehmen seine zu besetzenden Stellen auf Arbeitsplatzbörsen von Universitäten, Fachhochschule, Hochschulen oder anderen Bildungseinrichtungen bekannt geben und erhält somit Bewerbungen von potentiellen Mitarbeitern, die Qualifikationen aufweisen, die das Unternehmen voraussetzt. Unternehmen die den eigenen Arbeitsaufwand möglichst klein halten möchten beauftragen Arbeitsvermittler. Dazu zählt neben den privaten Arbeitsvermittlern und Zeitarbeitsunternehmen auch die Agentur für Arbeit.
Bei der passiven Personalbeschaffung greift das Unternehmen auf einen vorhandenen Pool von Bewerbern zurück. Das können beispielsweise archivierte Initiativbewerbungen oder Bewerberdatenbanken von Vermittlungsunternehmen sein. Der Personalbedarf wird nicht konkret publiziert.
Folgend werden die Vor- und Nachteile der externen Personalbeschaffung aufgeführt.
| Vorteile | Nachteile |
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| empfehlenswerte Literatur zur Personalbeschaffung: | |
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